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Südliches Allgäu Die sechs Orte

Burgruine Hohenfreyberg
Eisenberg
Die Gemeinde Eisenberg liegt im Südwesten des Südlichen Allgäus. In ihren 15 Ortsteilen wohnen rund 1200 Menschen. Der Ort ist vor allem für die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg bekannt. Sie gehören zu den größten Burgruinen Bayerns und locken zahlreiche Ausflügler in die Region. Ein weiterer Besuchermagnet ist die Wallfahrtskirche Maria Hilf. Seit dem 17. Jahrhundert pilgern zahlreiche Besucher hierher, um Heilung ihrer Krankheiten zu erbitten. Außerdem ist sie ein wahres Rokoko-Juwel. 
Hopferau Panorama Herbst
Hopferau
Hopferau liegt direkt neben Eisenberg und besteht aus 20 Ortsteilen. Die Gemeinde bietet rund 1100 Menschen ein Zuhause. Sie zeichnet sich besonders durch den malerischen Hopfensee aus, der zu Badetagen im Sommer sowie Rad- und Wandertouren am Ufer einlädt. Hopferau ist von der Landwirtschaft geprägt: Elf Milchbauern haben eine Sennereigenossenschaft gegründet und stellen im Ortsteil Lehen verschiedene Käsesorten aus regionaler Milch her. Für Innovation steht das Schloss zu Hopferau, auf dessen Gelände Konrad Zuse in den 1940er Jahren den ersten funktionstüchtigen Computer in Betrieb nahm.
Luftaufnahme von Rieden
Rieden am Forggensee
Am Ufer des Forggensees vor der imposanten Bergkette der Alpen liegt Rieden auf einer Höhe von 840 Metern. Im Süden sind die Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein zu erkennen. Neben der ländlichen Ruhe in der 1300-Einwohner-Gemeinde bietet die Natur alle Voraussetzungen für erholsame und entspannende Ferientage. Eine beschauliche Schiffstour sollte in den warmen Monaten im Ausflugsprogramm nicht fehlen. Auch Sport spielt hier eine wichtige Rolle: Man geht zum Wandern, Radeln oder Segeln auf dem Forggensee. Wenn sich das Land im Winter in ein weißes Paradies verwandelt, laden Langlaufloipen und Winterwanderwege zu Entdeckungstouren ein.
Kurpark
Roßhaupten
Roßhaupten liegt am nördlichen Ende des Forggensees. Der Ort mit rund 2200 Einwohnern erstreckt sich von 816 bis auf 1050 Metern Höhe. Hier führte vor 2000 Jahren auch die Via Claudia Augusta vorbei, die römische Handelsstraße, die Italien mit Süddeutschland verband. Nähere Infos zu dieser bedeutenden Straße bekommen Besucher im Dokumentationszentrum des Dorfmuseums im Pfannerhaus. An den Heiligen Magnus, der in Roßhaupten einen Drachen getötet haben soll, erinnert der Drachenweg. Auf dem eineinhalbstündigen Rundweg erfahren Groß und Klein Spannendes über den Ort und seine Legenden.
Kirche im Sommer in Rückholz
Rückholz
Im Nordwesten des Südlichen Allgäus liegt das beschauliche Rückholz. In 24 Weilern wohnen rund 850 Menschen. Die Landschaft zeichnet sich durch grüne Wiesen, zahlreiche Badeseen und den Blick auf die umliegenden Berggipfel aus. Das Dorf ist vor allem bei Anglern beliebt: In und um Rückholz befinden sich sieben Angelgewässer. An heißen Sommertagen bieten sie auch eine willkommene Abkühlung. Käse kann man sowohl in der Hofkäserei als auch beim Werksverkauf einer großen Käserei kaufen. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, sollte auf jeden Fall die Pfarrkirche Sankt Georg besuchen.
Motte Seeg
Seeg
Die Gemeinde Seeg mit ihren 48 Ortsteilen liegt zwischen Rückholz und Roßhaupten. Rund 3000 Menschen leben inmitten der malerischen Landschaft mit Blick auf die Allgäuer Bergwelt. Als erster Ort in Bayern wurde Seeg zum Honigdorf ausgezeichnet. Eine Erlebnisimkerei mit einem großen Schaubienenhaus und ein Bienenlehrpfad geben Einblicke in das Leben der fleißigen Nutztiere und veranschaulichen die Arbeit des Imkers. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Kirche St. Ulrich im Stil des Rokoko. (sk)
Kontakt
Hauptstraße 33
87637 Seeg
+49 8364 987320